Zusammenfassung der Buchclub-Diskussion zu "Im Westen nichts Neues" Die Diskussionsteilnehmer tauschen sich intensiv über Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" aus. Das Gespräch ist sehr persönlich geprägt und verbindet die Analyse des Buches mit eigenen Familienerinnerungen, historischen Reflexionen und Bezügen zur Gegenwart. 1. Persönliche Zugänge und erste Eindrücke · Familiäre Verbindungen: Eine Teilnehmerin berichtet, dass der Autor für ihre Großeltern -G eneration (die um 1900 Geborenen) ein "ganz wichtiger Schriftsteller" war. Sie betont, wie sehr die Sprache und die Ausdrücke des Buches sie an ihre Kindheit erinnern. Diese Begriffe seien durch die heimkehrenden Soldaten ins "nationale Gedächtnis" übergegangen und sogar von Frauen verwendet worden, die selbst nicht im Krieg waren. · Emotionale Wirkung: Das Buch hat alle Teilnehmer tief bewegt. Es wird al...
Identitti von Mithu Melanie Sanyal : Zusammenfassung der Diskussion 1. Bewertung des Buches (0-10 Punkte) Die Bewertungen lagen zwischen 7 und 9 Punkten . Die hohen Punkte wurden für die intelligente, reflektierte und thematisch relevante Aufarbeitung von Race, Identität und Migration vergeben. Das Buch wurde als „erfrischend“ und „sehr schlau geschrieben“ gelobt, da es den aktuellen Diskurs sowohl aufgreife als auch kritisiere. Abzüge gab es primär für stellenweise als unglaubwürdig oder abrupt empfundene Handlungsstränge (z.B. der lange Aufenthalt der Protagonistin bei der Professorin) und – als Hauptkritikpunkt – für den Sprachstil. 2. Zur Sprache des Buches Die Sprache war ein kontroverses Diskussionsthema. Sie wurde als sehr modern, jugendlich und geprägt von Internet-Slang, Anglizismen („Denglisch“) und Fachbegriffen aus postkolonialen Theorien beschrieben. Während einige dies als authentischen Einblick in die Lebenswelt einer jungen, digitalen Pr...