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Faust von Johann Wolfgang von Goethe

  Zusammenfassung der Buchclub-Diskussion:  Faust  von Johann Wolfgang von Goethe 1. Die zentralen Themen und Interpretationen Der Pakt mit Mephisto (Seelenverkauf) Worum geht es im Pakt?  Die Gruppe stellte klar, dass Mephisto nicht einfach die Seele für Macht oder Geld kauft. Der Pakt besagt, dass Mephisto Faust auf Erden dient, aber wenn Faust jemals einen Moment so vollkommen erlebt, dass er wünscht, er möge für immer dauern ("Verweile doch, du bist so schön!"), dann gehört seine Seele dem Teufel. Die Seele als Einsatz:  Ein Mitglied erklärte, dass die Seele auf Fausts Fähigkeit zur echten Erfüllung verwettet wird, nicht gegen bestimmte Güter getauscht. Man war überrascht, dass es nicht primär um Geld oder Macht geht. Fausts Charakter: Liebe, Lust oder Besessenheit? Dies war das am meisten diskutierte Thema. Die Gruppe lehnte mehrheitlich die Idee ab, dass Faust Gretchen wirklich liebt. A...
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Corpus Delicti von Juli Zeh

  Zusammenfassung der Buchclub-Diskussion:  Corpus Delicti  von Juli Zeh Allgemeine Eindrücke und Bewertungen Die Diskussion über  Corpus Delicti  fiel sehr kontrovers aus, war aber durchweg engagiert. Die Meinungen der Teilnehmer*innen gingen weit auseinander – von Begeisterung bis zu deutlicher Kritik. Bewertungen:  Auf einer Skala von 0 bis 10 vergaben die Mitglieder Bewertungen zwischen 6 und 9. Positive Aspekte:  Das Buch wurde als "Page-Turner" und "wirklich tolles Buch" gelobt. Besonders die dystopische Thematik und die überraschenden Wendungen in der Handlung kamen gut an. Eine Teilnehmerin sagte, sie sei "wirklich sehr beeindruckt" gewesen und werde nun ein weiteres Buch von Juli Zeh lesen. Negative Aspekte:  Die Hauptkritikpunkte waren der Schreibstil ("kalt und leer", "Tell-don't-show") und die als oberflächlich empfundenen Charaktere. Eine Teilnehmerin sa...

Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarques

  Zusammenfassung der Buchclub-Diskussion zu "Im Westen nichts Neues" Die Diskussionsteilnehmer tauschen sich intensiv über Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" aus. Das Gespräch ist sehr persönlich geprägt und verbindet die Analyse des Buches mit eigenen Familienerinnerungen, historischen Reflexionen und Bezügen zur Gegenwart. 1. Persönliche Zugänge und erste Eindrücke ·         Familiäre Verbindungen:  Eine Teilnehmerin berichtet, dass der Autor für ihre Großeltern -G eneration (die um 1900 Geborenen) ein "ganz wichtiger Schriftsteller" war. Sie betont, wie sehr die Sprache und die Ausdrücke des Buches sie an ihre Kindheit erinnern. Diese Begriffe seien durch die heimkehrenden Soldaten ins "nationale Gedächtnis" übergegangen und sogar von Frauen verwendet worden, die selbst nicht im Krieg waren. ·         Emotionale Wirkung:  Das Buch hat alle Teilnehmer tief bewegt. Es wird al...

Identitti von Mithu Melanie Sanyal

  Identitti von Mithu Melanie Sanyal : Zusammenfassung der Diskussion 1. Bewertung des Buches (0-10 Punkte) Die Bewertungen lagen zwischen  7 und 9 Punkten . Die hohen Punkte wurden für die intelligente, reflektierte und thematisch relevante Aufarbeitung von Race, Identität und Migration vergeben. Das Buch wurde als „erfrischend“ und „sehr schlau geschrieben“ gelobt, da es den aktuellen Diskurs sowohl aufgreife als auch kritisiere. Abzüge gab es primär für stellenweise als unglaubwürdig oder abrupt empfundene Handlungsstränge (z.B. der lange Aufenthalt der Protagonistin bei der Professorin) und – als Hauptkritikpunkt – für den Sprachstil. 2. Zur Sprache des Buches Die Sprache war ein kontroverses Diskussionsthema. Sie wurde als  sehr modern, jugendlich und geprägt von Internet-Slang, Anglizismen („Denglisch“) und Fachbegriffen aus postkolonialen Theorien   beschrieben. Während einige dies als authentischen Einblick in die Lebenswelt einer jungen, digitalen Pr...