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Kassandra von Christa Wolf

  Zusammenfassung der Diskussion über Christa Wolfs „Kassandra“ Allgemeiner Leseeindruck und Bewertung Die Diskussionsteilnehmer bewerten das Buch sehr unterschiedlich. Die vergebenen Punkte reichen von 3 bis 10, was die polarisierende Wirkung des Textes widerspiegelt. Einigkeit besteht darin, dass es sich um eine äußerst anspruchsvolle, ja „anstrengende“ Lektüre handelt. Einige Teilnehmer geben an, das Buch nicht zu Ende gelesen zu haben, oder nach wenigen Prozent (5 %) abgebrochen zu haben. Die Gründe für die Schwierigkeiten sind vielfältig: die vielen Namen der griechischen Mythologie, das Fehlen klassischer Kapitelstrukturen und die komplexe Erzählweise. Erzählstil und Sprache Ein zentraler Diskussionspunkt ist der Stil des Buches. Die Teilnehmer beschreiben ihn als eine Art „Stream of Consciousness“ (Bewusstseinsstrom), der Gedanken, Erinnerungen und Reflexionen ineinander fließen lässt. Dies wird als „chaotisch“, aber auch als „traumhaft“ und „theatralisch“ beschriebe...
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Ein einfaches Leben" (Pachinko) von Min Jin Lee

  Zusammenfassung der Diskussion über "Ein einfaches Leben" (Pachinko) von Min Jin Lee Allgemeine Eindrücke und Bewertungen Positive Aspekte: ·        Das Buch lässt sich gut und schnell lesen, obwohl es ein dicker Roman ist ·        Es bietet einen hervorragenden Einstieg in die koreanisch-japanische Geschichte ·        Die Familiengeschichte als Erzählrahmen funktioniert gut ·        Es ist international sehr beliebt mit hohen Verkaufsauflagen Kritische Aspekte: ·        Das letzte Viertel bis Fünftel des Buches flacht ab ·        Die vielen Namen (Kinder, Enkelkinder) sind schwer auseinanderzuhalten ·        Sprachlich fällt der letzte Teil ab - wirkt mehr wie ein Bericht, nicht mehr wie ein Roman ·        Es fehlen histo...

Mario und der Zauberer von Thomas Mann

  Zusammenfassung der Buchclub-Diskussion zu Thomas Mann: Mario und der Zauberer 1. Erste Eindrücke und Bewertung der Novelle Zu Beginn bewerteten die Teilnehmer die Novelle unterschiedlich. Ein Teilnehmer vergab 10 von 10 Punkten , weil er den Aufbau der Erzählung für außerordentlich gelungen hielt. Besonders beeindruckte ihn die klare Zweiteilung der Novelle: Zunächst werde die Urlaubssituation der deutschen Familie ausführlich beschrieben, anschließend steigere sich die Handlung in der Zaubervorstellung kontinuierlich bis zum dramatischen Höhepunkt. Gerade diese stetige Steigerung der Spannung entspreche dem klassischen Aufbau einer Novelle. Andere Teilnehmer bewerteten das Werk etwas zurückhaltender. Sie fanden den historischen Hintergrund zwar äußerst interessant, empfanden die Handlung jedoch als vergleichsweise wenig abwechslungsreich. Nach längeren Beschreibungen der Zaubervorstellung hätten sie das Gefühl gehabt, dass die eigentliche Handlung kaum noch vorans...